Archiv der Kategorie 'Bergedorf'

alles erledigt, was ich mir für gestern vorgenommen habe.

das grüne zentrum finde ich wunderschön. gut, dass ich es noch, wenn auch am letzten tag, für mich entdeckt habe. und die kulisse mit den neubaublocks draum herum, irre.
bei der vogelvoliere habe ich mit den nymphensittichen um die wette gepfiffen.
platte wie vogel eine reise zurück in meine kindheit.

im schloss hatte ich gestern noch lieben besuch und der abschied im und vom flop gewährte mir einblicke in die plenums- und hausstrukturen.
ich lerne nie aus.

in drei stunden düse ich ab, mit einem lachen und einer wehmut,
aber gewiss ist alles wird gut, denn wenn wirs uns schön machen, wirds schön.

ich freue mich auf ein wiedersehen und bis gespannt auf meine geschichten, die ich mit distanz aus berlin über bergedorf/durch bergedorf inspiriert schreiben werde.
danke für die zeit, die gespräche, die unterstützung und sowieso.

gehabt euch wohl und meldet euch gern,
herzlichst im strahlenden sonnenschein,
susa_labim

Gestern war Showdown

Nach langem Ausschlafen mit dem Wissen um meine Fussballverabredung sprang ich in den Tag., sortierte die Texte für die Abschlusslesung, las mir selbst vor, um zu wissen, wie es werden könnte. Am Blatt kleben würde ich, aber die Lesestimme und –stimmung funktionierte, die Anordnung wurde zurechtgerückt, die Zeit passte.
Das Publikum? Wir würden sehen?

Um 13:30 gings ins Café Flop und von dort aus, mit den anderen, den Liebgewonnenen zum ASV gegen TSG Auswärtsspiel, was näher als die Heimspiele liegt, zu flanieren.
Billtal-Stadion, im Tal gelegen, zwischen Gehölz, die lange Freitreppe hinab, Beton und Grün, Rasengrün, als eine von vielen im Haufen, ein kümmriger (im Sinne von kümmernd) Haufen mit Fahnen und Transparenten, einem knallblauen Pferd und einem braunen Affen, Deko und Events.
Die Sprechchöre von unserer Schattenseite hielten durch, drangen durch das Stadion, anderthalb Stunden und ich ein Teil davon, zugehörig zu denen, die mir ein Zuhause geworden sind.

Krepppapierrollen brachten den Platzwart auf Besuch, der in seinem Grimm Zurechtweisungen erprobte.
Unsere Mannschaft gewann, bedankte sich mit Handschlag und Verbeugung. Ich freue mich jetzt schon auf die Fotos!
Danach musste ich mich zur Lesungsvorbereitung und -absprache sputen.

Ella und Lisa waren schon da, nur keine Gäste! Vielleicht alle beim Verkaufsoffenen Sonntag? Die Straßen waren den ganzen Tag über voll gewesen. An einem der Mülleimer gegenüber vom Tanzclub gabs schon morgens Stress. Ein Typ hatte ein Bier abgestellt und die Androhung, die Polizei zu rufen, schwang in der Luft. Ich habe nur ein Bisschen mitbekommen, frage mich aufgrund dessen, muss das sein? Ein Bier ist ein Bier ist ein Bier, ich bin nicht von hier, auch in Berlin wird die Reglementierung strikter, aber an Tagen wie Stadt- oder Oktoberfest ist außer Rand und Band sein erwünscht. Hmh?
Zwei Gäste trafen 17:30 ein. Es gab ja in den unterschiedlichen Kanälen unterschiedliche Zeitangaben. Danke, dass ihr/Sie bis 18:00 ausgeharrt haben.
Kurz nach 18 Uhr traf meine Crew vom Fussballspiel ein, ich atmete auf, auf sie war Verlass!

Mit einer kleinen Plauderei leiteten wir ein, ich las sechs Geschichten aus meinem Repertoire. Meinem Anspruch, nur in Bergedorf Entstandenes zu lesen, bin ich nicht gerecht geworden, aber ich denke, wir fühlten uns alle unterhalten. Das 1.Bier fiel nach wenigen Minuten Lesezeit um, die Hamburger wetterbedingten Huster hielten sich beständig.

Ein wunderbarer Abend! Ich danke euch sehr, dass ihr dabei ward: Al, Vanessa, Coco, Michelle, ?, Heidi, Hardi, ?, ?, Lisa, Ella und Huug, Frau Kleenberg. Die Zeitung ließ sich nicht blicken. Wir waren guter Dinge, unterhielten uns in der Pause über Unterhaltungen mit unseren Kühlschränken, waren dabei.
Danach habe ich, obwohl ich so selten, dass ich nie sagen könnte, Schnaps trinke, zum 1.Mal in meinem Leben einen Genever getrunken. Danke an Dietmar Schubert! Mit Brause geht’s!

Im Cafe Flop auf’n Absacker und dann Richtung Bett. Ein traurig-schöner Abend, so ganz offiziell.

Aber ich bin ja noch da, heute auf der Suche nach dem Mond um kurz nach halb 7 werde ich gewahr wie dich die Bergedorfer Bebauung in der Innenstadt ist. Erst auf der Brücke am CCB entdeckte ich den vollen, runden Mond, der wieder gelb, nicht mehr rot, leuchtet.

Am Schloss grüßen am Nachmittag die Bauarbeiter.

Das Bergedorfer Gehölz ist auch am frühen Abend eine Pracht. Vor den Eiskellern grusel ich mich eher, aber die sind ja ehe bezäunt. Die Sternwarte habe ich ob der fortgeschrittenen Stunde nur vom Zaun aus gesehen.

Hügelig habt ihrs hier, auf dem Fahrrad – 3-Gang – schwierig zu bewältigen, aber endlich bin ich mal wieder so richtig im Wald, die Gegend erkunden.
Morgen stehen der Geschichtskontor, das Grüne Zentrum und das Schloss auf dem Plan. Noch einmal im Soltauzimmer dringliche Zeilen formulieren, Liegengebliebenes versuchen aufzuholen, da sein!

Die RednerInnen aus der Lola treffen sich morgen in der VHS im Dunkeln, ich bin sehr gespannt au und werde danach meinen Abschied im Cafe Flop feiern.
Ab 10 nach 8 geht’s in die letzte Runde, bevor ich wieder mit gepacktem Rucksack und Reisetasche am Mittwochnachmittag die Heimreise antreten werde.

Der Poetry Slam lockt mich, aber zu Hause drängt stärker.

Vielen Dank für die Zeit, die Momente und Gespräche- Es war mir ein FEST! Ich werde auch nächstes Jahr mein Glück versuchen und euch besuchen.

Gehabt euch wohl und nachti, nachti

unverhofft kommt oft

stunden nachdem ich mich auf den weg zur flop-lesung gemacht habe, bin ich nun wieder zu hause angekommen.

mal wieder ein richtiger bergedorftag:
am flop leute getroffen, die mit mir gemeinsam zur brookkehre zum moin-fest gegangen sind. Der cafeschlüssel war nicht da und die leute alle wieder weg, bevor es so richtig losgegangen wäre, da bin ich eben einfach mit der masse mit.

den geborgten kinderwagen habe ich gleich dort vor ort gelassen, anders als gedacht, aber mission erfüllt.
einige bekannte gesichter, andere, die mich aus der bergedorfer zeitung kannten, vielsagende gespräche und geplauder.

mit vollem burgerbauch habe ich heute zwei bergedorfer wohnungen besucht und mit ihnen die dazugehörigen menschen. schön ist es hier und immer schöner! wir haben kontaktmöglichkeiten getauscht, die tage sind gezählt, jetzt, wo es noch einmal anders losgeht. aber so ist es ja auch immer und berlin nicht aus der welt.

morgen werde ich mir den asv angucken, gegen tsg, ich bin gespannt und danach ist schon meine abschlusslesung mit ausgewählten geschichten.
bis mittwoch bleibt mir noch ein bisschen bergedorfer luft zu schnuppern, mit dem rad ins bergedorfer gehölz zu düsen und vielleicht nochmal an die elbe, im schloss zu schreiben und in die stadt zu fahren.

ich freu mich auf alles und dann ab mittwochabend wieder berlin, zu hause, dasein, hiersein, wegsein, mitsein.

nachti,nachti

zusammenschau

heute billebad,
schlapp zum indischen restaurant und dann ins cafe chrysander.
die boulespielerInnen jeden tag die gleichen.

morgen lesung im cafe flop, falls es gäste geben wird: 16:30.
übermorgen im schloss abschlusslesung, 18:00.
es wird geschichten und romanauszüge geben.

ich bin gespannt und auf abschied eingestimmt.
morgen konzentriertes arbeiten als plan, wird umgesetzt werden!
felicitas hoppe wird mich dabei begleiten – immer mal wieder ein paar seiten.
abendausklang am kicker

nachtinachti

viel zu tun, manches übrig

aufstehen vor meiner zeit,
vor zehn uhr schon was los auf den spielplätzen,
morgens mehr hunde als tagsüber,
die weiße ente aus dem blick geraten, freudig erwartet, nimmer mehr gesehen.
im schloss ein paar seiten abgetippt, überarbeitet, korregiert, geplauscht.
schokozitrone weiterhin meine kombination.
auf der doven elbe im drachenboot, immer jenseits des taktes,
der schreiberinnenrücken macht sich erst im zweiten anlauf,
hält durch und trägt muskelwärme nach hause,
und das gefühl einer besonderen gemeinschaft.

vorfreude auf die lesung, neugier, bedenken über bedachtes,
letzte erledigungen vornehmen, dinge auf dem schirm haben, rückfahrt gebucht.
schadeschön!

nachti,nachti